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Grey's Anatomy [Rezension]


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„Grey's Anatomy“ ist eine Krankenhausserie. Der Start der 1. Staffel war im Jahr 2005. Aktuell läuft auf dem Privatsender ProSieben die 17. Staffel, die ursprünglich als die letzte „Grey's Anatomy“ Staffel geplant war. Doch die beliebte Dramedy-Serie rund um die Ärztin Meredith Grey geht nun doch noch in eine 18. Staffel. „Grey's Anatomy“ ist in Deutschland neben ProSieben auch bei den Streaming-Anbietern Disney+ und Amazon Prime zu sehen.

„Grey's Anatomy“ spielt im (fiktiven) Seattle Grace Hospital, das später erst in Seattle Grace Mercy West Hospital umbenannt wird, und dann in Grey Sloan Memorial Hospital.

Für eine Krankenhausserie ist „Grey's Anatomy“ sehr inhaltsreich. Auch wenn der Kernpunkt der Serie die Chirurgie ist, da die Hauptperson Chirurgin ist, kamen im Laufe der Zeit auch alle anderen medizinischen Bereiche in der Serie zum Tragen.

Umgesetzt wurde „Grey's Anatomy“ mit einer für Serien dieser Art vergleichsweise guten Qualität. Die Dialoge sind realitätsnah, die Figuren kommen menschlich rüber. Überhaupt bildet die Serie keine Stereotypen ab, sondern gibt den einzelnen Figuren Raum, sich zu entwickeln. So hat sich auch die Protagonistin Meredith Grey (gespielt von Ellen Pompeo) im Laufe der Serie weiterentwickelt.

Bemerkenswert ist an „Grey's Anatomy“, dass die Serie auch dann gut ankommt, wenn man sonst nicht der große Fan von Arzt- und Krankenhausserien ist. Denn weil die ZuschauerInnen tatsächlich miterleben können, wie es um das Leben und Innenleben der DarstellerInnen bestellt ist, hat die Serie auch viele genrefremde Zuschauer gepackt.

Und wer gedacht hat, die 17. Staffel würde sich lahm dahinziehen, dem sei gesagt, ohne spoilern zu wollen: Diese Staffel ist selbst nach Meinung mancher langjähriger Fans eine der besten, die „Grey's Anatomy“ je abgeliefert hat.

Auch wenn Meredith Grey die Hauptperson von „Grey's Anatomy“ ist, für die Autorin ist Miranda Bailey (gespielt von Chandra Wilson) die heimliche Hauptdarstellerin. In der Krankenhausserie wird mit ihr der Aufstieg einer schwarzen Ärztin bis zur Chefärztin aufgezeigt, begleitet von allen Hürden, Irrungen und Verwirrungen. Miranda Bailey ist seit Folge 1 der ersten Staffel der Serie mit am Start. Auch Richard Webber, der eine tragende Rolle im Leben von Meredith Grey spielt, ist von Anfang an dabei. Webbers Rolle wird gespielt von James Pickens junior.

Weitere Darstellerinnen und Darsteller kamen und gingen im Laufe der Staffeln. So auch der frühere Hauptdarsteller und Freund (und spätere Ehemann) von Meredith Grey, Derek Christopher Shepherd, der von Patrick Dempsey gespielt wurde. So mancher sah „Grey's Anatomy“ schon enden, als Dempsey nicht ganz freiwillig aus der Serie aussteigen musste am Ende der 11. Staffel. Doch der Erfolg der beliebten Krankenhausserie war und ist bis heute ungebrochen.

Wenn ihr eine Krankenhausserie sehen wollt, die mehr rüber bringt als nur Stereotypen und Plattitüden, ist „Grey's Anatomy“ einen Blick wert. Da die Serie auch über die Disney+ und Amazon Prime geschaut werden kann, ist auch jetzt noch ein Start von der ersten Folge an möglich.

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