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Outlander [Rezension Staffel 5]


Redaktion
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Seit dem 17. Mai 2021 können Fans der US-amerikanischen Liebes- und Fantasy-Serie „Outlander“ ihren Lieblings-Highlander und seine geliebte Sassenach beim Streaming-Anbieter Netflix endlich wieder bei ihren Abenteuern begleiten.

Im Pay- und im Free-TV war die 5. Staffel der Highland-Saga bereits ab dem 17. Februar 2020 (RTL Passion) bzw. dem 22. Juli 2020 (Vox) zu sehen und in den USA wirbelten Jamie und Claire schon ab dem 16. Februar 2020 über die Bildschirme. Wer kein Netflix-Konto besitzt, kann sich die Erfolgsserie alternativ auch bei Amazon Prime Video kaufen.

Worum geht es in Staffel 5?

Grob orientiert sich die 5. Staffel „Outlander“ an dem 5. Band der Buchreihe „Das flammende Kreuz“ von Diana Gabaldon. Das ist nicht neu, denn auch schon die vorigen Staffeln adaptierten die sogenannten „Highland-Saga“ Bücher der Autorin. Doch gab es in den vorigen Staffeln nur leichte Abweichungen der Serie vom Buch, entfernt sich die Serien-Adaption nun etwas stärker von der Buchvorlage.

Einer der größten Unterschiede der Serie zum Buch ist sicherlich, dass Jamies grummeliger, aber bei den Zuschauern und Lesern äußerst beliebte Patenonkel Murtagh (Duncan Lacroix) in der Serie nicht in der Schlacht von Culloden verstorben ist, sondern in Staffel 5 wieder eine große Rolle spielt. Er ist nicht nur Anführer der Regulatoren und steht dadurch häufig im Zentrum der Geschehnisse, sondern verliebt sich auch in Jamies Tante Jocasta (Marie Doyle Kennedy). Auch der Handlungsstrang der Serie, in welchem Brianna (Sophie Skelton) und Roger (Richard Rankin) überlegen mit ihrem Kind wieder durch die Steine in ihre Zeit zu reisen, gibt es im Buch so nicht. Durch diese Pläne des jungen Ehepaares wird der Geschichte noch eine emotionale Wendung hinzugefügt.

Insgesamt behandelt die Staffel 5 der Serie drei große Themenbereiche. Zum einen wäre da der Aufstand der Regulatoren und Jamies Rolle in diesem Konflikt. Denn er hat sich der Krone verpflichtet und muss nun entgegen seiner Überzeugungen die Regulatoren, allen voran seinen Patenonkel Murtagh, jagen. Jamies Zerrissenheit und sein großer Einfallsreichtum werden durch Sam Heughan auch in dieser Staffel wieder hervorragend dargestellt.

Zudem stellt der Konflikt der Familie Fraser mit Stephen Bonnet, herausragend gespielt von Edward Speleers, ein weiteres großes Themenfeld der Staffel dar. Aufgrund dieses Konflikts steht auch die Beziehung zwischen Roger und Brianna häufig im Fokus der Sendung. Gerade Roger macht in dieser Staffel viele Entwicklungen durch, einige von ihnen extrem traumatisch, und entwickelt sich weiter.
Womit wir auch schon beim dritten Themenfeld dieser Staffel wären. Der Überwindung von traumatischen Erlebnissen und der Umgang mit Schmerz und Angst. Denn nicht nur Roger, sondern auch Claire müssen in dieser Staffel außergewöhnlich schlimme Erlebnisse verarbeiten.

Was ist gut und was ist weniger gut gelungen in dieser Staffel?

Wie immer lassen die Kostüme, die Kulissen und der Soundtrack nichts zu wünschen übrig. Wundervolle Landschaftsaufnahmen von North Carolina, die allerdings zum Teil in Schottland gedreht wurden, sinnliche Liebesszenen und dramatische Wendungen bringen das Fanherz zum Beben. Allerdings verbringen wir in dieser Staffel weniger Zeit mit Jamie und Claire als gewohnt. Für die vielen verschiedenen Facetten ihrer Beziehung bleibt aufgrund der großen Handlungsdichte der Staffel nur wenig Zeit. Doch selbstverständlich hat das Traumpaar auch in Staffel 5 wieder einige heiße Liebesszenen. Eine davon sorgte in der Presse für ordentlich Furore. Aber nicht, weil sie besonders pikant gewesen wäre, sondern weil sie in den Augen von Fans, Kritikern und sogar von Diana Gabaldon sehr schlecht umgesetzt wurde. In der sogenannten "Stall-Szene" seien die Dialoge hölzern gewesen, die Belichtung schlecht und die sonst so knisternde Chemie zwischen Jamie und Claire nicht vorhanden.

Insgesamt bleibt Staffel 5 der Fantasy-Serie „Outlander“ ihrer Linie treu und wird die Fans nicht enttäuschen. Doch an manchen Stellen wirkt die Handlung etwas gehetzt und wir verbringen weniger Zeit mit Claire und Jamie als gewohnt. Nichtsdestotrotz eine klare Empfehlung für die 5. Staffel der romantischen Highland-Saga.

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